Julie Kaufmann


Sopran
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Die international gefeierte amerikanische Sopranistin, Prof. KS Julie Kaufmann, beendete 2011 nach 35 Jahren ihre Sängerkarriere in Oper, Lied, Kammermusik und Konzert.

Feste Opernengagements führten sie nach Hagen, Frankfurt und an die Bayerische Staatsoper in München.
Ab 1996 sang sie nur noch freischaffend im In- und Ausland. Gastspiele hatte sie u. a. an der La Scala, in Covent Garden, den Salzburger Festspielen, der Hamburger Staatsoper, den Ludwigsburger Festspielen, in Stuttgart, Köln, Dresden, Paris Chatelet, Genua und Amsterdam.

Sie wurde für ihre starke Rollengestaltung hochgeschätzt. Herausragende Rollen waren Zdenka (Arabella), Sophie (Rosenkavalier), Oscar (Ballo in maschera), Blondchen (Die Entführung aus dem Serail), Despina (Cosi fan tutte), Blanche (Dialogues des Carmelites), Atalanta (Serse), Dalinda (Ariodante), Susanna (Hindemiths Sancta Susanna).

Ihre zahlreichen Konzerte und Liederabende (u. a. mit Irwin Gage, Wolfgang Sawallisch, Donald Sulzen) wurden weltweit gefeiert.
Sie trat mit namenhaften Dirigenten wie Fabio Luisi, Wolfgang Sawallisch, Mariss Jansons, Neville Marriner, Sir Colin Davis, Bernhard Haitink, Giuseppe Sinopoli, Gustav Kuhn, Franz Welser-Most auf.

Zeugnis ihres Schaffens sind zahlreiche CDs.

Am Richard Strauss Konservatorium in München unterrichte sie von 1992 bis 1999, bevor sie 1999 den Ruf als Professorin an der UdK Berlin folgte.
Meisterklassen hielt sie in Japan, Lyon, Norwegen, bei der Bach Akademie Stuttgart, dem Kirchheimer Liedersommer, Düsseldorf, Hamburg, Köln, in den USA, und bei den Kleinkummersfeld Kuhstall Konzerten.

In renommierten Gesangswettbewerben wie ARD, Deutscher Musikrat, Internationaler Schubert Wettbewerb Dortmund und Paula Salomon Lindberg wirkte Frau Professor Kaufmann in der Jury mit.

Sie erhielt 2001 den Bayerischen Verdienstorden.