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Fan Faire

Munich Opera Horns

Aufgenommen im Münchner Künstlerhaus (Festsaal), April 2012

CD



  • Karl Stiegler | Lohengrin-Fantasie
  • J. S. Bach | Nun komm', der Heiden Heiland, BWV 61
  • Giovanni Gabrieli | Canzon per sonar septimi toni
  • J. S. Bach | Wachet auf, ruft uns die Stimme, BWV 140
  • Miroslav Srnka (*1975) | Fan Faire
  • J. S. Bach | Schmücke dich, o liebe Seele, BWV 180
  • Giuseppe Verdi | Triumphmarsch und Ballettmusik aus AIDA
  • Astor Piazzolla | Oblivion

  • Munich Opera Horns

    Die Hornisten des Bayerischen Staatsorchesters spielen Musik für Hornensemble


    Fan Faire - "Herrliches Gebläse"

    "Die Hörner sind die Seele des Orchesters", hat Robert Schumann einmal gesagt. Und tatsächlich ist das Horn mehr als ein Instrument: Sein Farbspektrum ist fast unbegrenzt, es kann über vier Oktaven gespielt werden, sein Klang lässt sich per Dämpfer verändern. Die gigantische Vielfalt zeigt sich in all seiner Größe aber erst, wenn ein Horn nicht allein kommt, sondern wenn neun Hörner gleichzeitig mit ihrem Klang experimentieren. Wenn sie die gestalterischen Grenzen ausloten und miteinander kommunizieren.

    Das Repertoire der vorliegenden CD ist Beweis für die Vielfalt des Horns:
    Mit dem "Medley" der schönsten "Lohengrin"-Passagen lassen sich die tonlichen Fähigkeiten des Horns ausreizen, bei Piazzollas Tango-Klassiker "Oblivion" geht es besonders um die klangliche Imitation des Bandoneons, während sich in Gabrielis "Canzon" zwei Quartette einander Fragen stellen und beantworten.

    Franz Kanefzky, Hornist im Münchner Rundfunkorchester, setzt in seinen Bach-Arrangements auf die zurückgenommene, intime Ausdruckskraft des Horns, bei Verdi hingegen auf die wuchtigen "Aida"-Hörner. Für die Wirkung von Verdis eindrucksvollen Fanfaren-Klang schrauben die Hornisten sogar schon einmal ihre Trichter von den Instrumenten.
    Srnkas "herrliches Gebläse" (so nennen es die Hornisten) ist geprägt von 1/4 Tönen und jeder Menge effektvollen Spielweisen. Schnell war klar, dass die "Munich Opera Horns" auch bei Gegenwartskomponisten dafür sorgen, Robert Schumanns Urteil über ihr Instrument zu übernehmen. "Das Hornensemble ist unter den Blechbläsern einzigartig", schwärmte Srnka nach der Komposition, "in seinen Registermöglichkeiten, dynamischen Extremen, einem fast streicherartigen Schmelzklang und einer beweglichen Virtuosität."


    "… Mit zu den schönsten und denkwürdigsten Erlebnissen meiner Dirigentenlaufbahn gehört die Begegnung mit dem Hörnerklang des Bayerischen Staatsorchesters. Diese Sicherheit in der Intonation, diese Sauberkeit und Klarheit in Harmonien, diese Homogenität der Schwingungen, dieses weitgespannte Artikulationsspektrum, diese Kraft, dieses Geheimnisvolle, dieser verwunschene Zauber - ich konnte nur staunen und bewundern, und ich begriff, wie wertvoll und entscheidend wichtig eine derart gute Hörnergruppe für die spezifische Qualität eines Orchesters ist…"
    Kent Nagano

    Pressestimmen

    Sonic

    Prädikat: äußerst hörenswert!
    Markus Bebek, Jul/Aug 2014

    Stuttgarter Zeitung

    ... Große Oper in kleiner Besetzung, klanglich ausgetüftelt bis ins Detail. Grandios. ... Und dann noch drei Bach-Choräle. Da stimmt einfach alles. Der Klang. Die Abstimmung der Register. Die gänzlich uneitle Diktion. Da schlagen die Opernhornisten einen Ton an, wie er auf der weltlichen Bühne eher selten ist. ... Halleluja.
    Hans Joerg Wangner, 12.11.13

    klassik.com

    Verstrahlungsgefahr ... Die Munich Opera Horns begeistern mit strahlendem Klang, feiner dynamischer Zeichnung und einer gelungenen Programmzusammenstellung. ... absolut empfehlenswert.
    Florian Schreiner, 11.12.13

    Abendzeitung

    ... Schon erstaunlich, was alles an Farben in einem Horn und welch kreatives Potenzial in diesem Orchester werkelt. Ein wahres Füllhorn, diese CD.
    Robert Braunmüller, 10.01.14