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HIGHRESAUDIO
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Fantasie

Georg Arzberger - Julian Riem

Aufgenommen im Ludwig-Thoma-Haus Dachau, 2022

CD



  • August Hendrik Winding | Drei Fantasiestücke, op. 19
  • Johann Carl Eschmann | Zwei Fantasiestücke, op. 9
  • Robert Schumann | Fantasiestücke, op. 73
  • Niels Wilhelm Gade | Vier Fantasiestücke, op. 43
  • Carl Reinecke | Fantasiestücke, op. 22


  • Georg Arzberger (Klarinette)
  • Julian Riem (Klavier)
  • "Fantasie"

    Fantasie beflügelt, Fantasie öffnet Türen, Fantasie ermöglicht Perspektivenwechsel:
    „Mit Fantasie lässt sich eine völlig neue Welt gestalten – sprachlich, gedanklich und musikalisch. Der Komponist schafft das Grundgerüst, wir Musiker füllen dies mit unserer Interpretation und haben das Bestreben, die Hörer*innen mit in diese wunderbare und fantastische Welt der Musik zu nehmen“, so Georg Arzberger. „Alle Werke auf dieser CD sind sogenannte 'Romantische
    Charakterstücke'; sie wurden von Poesie, von Naturerlebnissen oder schlicht dem momentanen Seelenzustand des Komponierenden inspiriert. In diesem Sinne die jeweilige 'Sprache' und musikalisch entsprechende Aussage der Stücke zu finden, ist für mich zentrales Anliegen unseres Albums“, sagt Julian Riem.

    Die Fantasiestücke dieser CD nehmen die Zuhörer*innen mit auf eine Reise in ganz verschiedene und individuelle Klangwelten. Alle Werke stehen im romantischen Bestreben, sich von dieser Welt zu entgrenzen und einzutauchen in einzigartige Mikrokosmen. Im Zentrum steht mit Schumanns Fantasiestücken ein Standardwerk der Klarinettenliteratur, das auch schon zur Entstehungszeit Impulsgeber für einige der anderen Fantasiestücke dieser CD war. Gade hat Schumann sehr geschätzt, so berichtet Clara Schumann während eines Aufenthaltes in Kopen-hagen in einem Brief an Robert: „Gade besuchte mich heute und schwärmte von Dir. Er kennt alles von Dir, spielt alles (nach Kräften) selbst“. Es liegt also nicht fern, in Gades Fantasiestücken einen direkten Bezug zu Schumann zu sehen. Ebenso hatte Reinecke eine freundschaftliche Verbindung zu Schumann und setzte sich insbesondere für dessen Werke ein. Winding wiederum ein Schüler von Reinecke und Gade, hat zu dieser Gattung ein Werk beigetragen, das trotz zeitgenössischen Lobes heute beinahe in Vergessenheit geraten ist. Noch seltener zu hören sind die reizvollen Fantasiestücke von Eschmann, der ebenfalls im Umfeld Schumanns zu verorten ist.

    Pressestimmen

    klassik.com

    Freuen kann man sich neben den Raritäten aber auch über eine sehr gelungene und sehr frische Interpretation der Gade-Stücke, deren Kontraste und wechselnde Stimmungen hier schlüssig und überzeugend wirken und außerdem (wie alle anderen Stücke auch) in sehr guter Balance und sehr transparent gespielt sind.
    Dr. Jan Kampmeier, 23.11.22