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Bestellnummer B 108 039
Franz Schubert: Unvollendete Pianosonaten
 
 
Unvollendete Pianosonaten

CD

Preis EUR 15,50
*



Download erhältlich:

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Gitti Pirner, Klavier


Sonate f-moll, D 625
Sonate C-Dur, D 279
Sonate e-moll, D 566
Sonate C-Dur, D 840
Aufgenommen in Tutzing, August 2006

Booklet:
(deutsch, englisch)
· Werktexte
· Biografie
Unvollendete Werke sind im Schaffen Franz Schuberts keine Seltenheit. So hat er z. B. von insgesamt neun Opern nur vier fertiggestellt, von acht Sinfonien blieb eine unvollendet und von seinen 21 Klaviersonaten sind zwölf vollendet, die anderen blieben entweder einsätzige Fragmente oder es fehlt ihnen ein Satz.

Warum nimmt sich eine Künstlerin, trotz des so großen Angebots, ausgerechnet der unvollendeten Klaviersonaten an?

"Es gibt zwei Gründe, warum ich gerade diese vier unvollendeten, frühen Sonaten aufgenommen habe. Bei ihnen hat Schubert noch mit der Sonatenform experimentiert, dennoch sind sie unbedingt wert, gespielt zu werden. Es gibt wenig Pianisten, die sich dieser Werke annahmen bzw. annehmen. Einer war Wilhelm Kempff. Durch ihn habe ich etliche Sonaten im Konzertsaal kennengelernt. Er hat auch die Unvollendeten eingespielt. Großartig!" erklärt Gitti Pirner.

Gitti Pirners Schubert besticht durch seine Natürlichkeit und Unaufdringlichkeit. Die großartige Mozart-Interpretin bringt auch bei Schubert ihren reichhaltigen Erfahrungsschatz ein, spürt den melodischen Linienführungen und der Innendynamik der Phrasierung nach – ohne den formalen Aufbau und die langen Spannungsbögen der Schubert‘schen Musik zu vernachlässigen. Die technische Leichtigkeit ihres Spiels lässt auch die komplexesten Passagen als ganz einfache Musik erscheinen.
 
     
 
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Pressestimmen
 
Auszeichnung:

Empfohlen von klassik.com


"[…] wollte man wie bisweilen Pirner als reine Mozart-Spezialistin in eine für sie eindeutig viel zu enge Ecke drängen, so würde man ihren enormen Schatz an anschlagstechnischen sowie ausdrucksmusikalischen Möglichkeiten ignorieren. Pirners Wendigkeit, Wandelbarkeit und intelligent ausbalancierte Musikalität lassen sie auch für andere Komponisten präzis formulierte Äußerungen finden. Gerade bei Schubert, wo die Stimmungen unentwegt feinsinnig changieren, punktet sie auf ihrer klanglich überaus authentischen CD mit einfühlsamer Entschiedenheit in der Umsetzung ihrer klaren Vorstellungen. … eine besondere CD."
Süddeutsche Zeitung Starnberg, Reinhard Palmer, 23.02.10

"[…] Besseres ist, was Schubert betrifft, kaum je zu Gehör gebracht worden. Mag es ketzerisch scheinen: Den hochgerühmten Schubertdarstellungen unserer Tage – Alfred Brendels Überdeutlichkeit, Mitsuko Uchidas Somnambulismus, András Schiffs Bösendorfer-Delikatesse – hat Gitti Pirner einiges voraus. Man darf an Clara Haskil denken." komplette Kritik…
www.klassik.com, Daniel Krause, 12.10.09

"Normalerweise kennen nur Eingeweihte ihren Namen. Was ärgerlich ist, denn Gitti Pirner ist eine der besten Pianistinnen - ohne Wölfe oder sonstiges Star-Brimborium, dafür eine, die sich ganz in den Dienst der Musik stellt, die sie spielt. Wie man auch bei diesen wenig bekannten Schubertwerken wieder hört."
www.kultiversum.de, Klemens Hippel, 28.10.09

"[…] es gelingt Gitti Pirner, ihre Interpretation so natürlich klingen zu lassen, als gebe es gar keine Möglichkeit, das anders zu machen. […] hier wird etwas erlebbar, was man sonst nicht bekommt: So klingt Schubert als junger Mann. … Wenn diese CD endet, wünscht man sich mehr Schubert in ihrer Interpretation herbei. Einen Schubert wie in dieser Auffassung der 'Reliquie'-Sonate: mit einer tief empfundenen, aber nicht aufgesetzten Traurigkeit. Mit jähen Ausbrüche voller Dynamik, die trotzdem stets kontrolliert bleiben. Und einer merkwürdig heiteren Resignation."
Applaus, kh, 10 - 2009

"[…] Gitti Pirner zählt zwar zu den Stillen im Lande, vermag sich aber in einer wunderbar konzentrierten, unaufdringlichen und organischen Weise in Schubert zu versenken, arbeitet die Details in Phrasierung wie Dynamikabstufungen ungemein präzise heraus, ohne dass dabei der Zusammenhang, das Organische des Ganzen verloren geht […] Bewundernswert die Natürlichkeit in den beiden 'Moderato'-Sätzen von D 566 und D 840, spritzig und zugleich hellhörig strukturiert die beiden 'Allegro'-Sätze in D 625 und D 279. Vielleicht erreichen diese Exegesen gerade durch die Bescheidenheit der Pianistin, das Sich-Zurücknehmen der Interpretin zugunsten der Werke selbst ihren außergewöhnlichen Rang."
Freiburger Universitätsblätter, Günter Schnitzler, 3-2009

"… Da fällt zuerst der Verzicht auf verklärende Klangtendenzen ins Gewicht, auf wienerische Sentimentalitäten. Pirner begibt sich mit klarem Blick in diese Musik - und spielt doch viel mehr als bloß die Noten. Etwa in den Sonaten f- und e-Moll voll dramatischer Düsternis. … Gitti Pirner misst Schuberts ungeheuerliche harmonische Dehnungen und Brüche geduldig aus - mit Disziplin und, Kraft der Phrasierung, wachem Geist für Franz Schuberts Kunst."
Süddeutsche Zeitung, Wolfgang Schreiber, 11.11.09

"… Und so schreitet sie mit dem richtigen Gespür für die schwierigen formalen Wege des Komponisten durch die vier von den unvollendeten Sonaten, trifft immer den richtigen Akzent, hat eine dynamisch überzeugende Austarierung. […] die 'Reliquie'-Sonate gelingt ihr bestechend. …"
Piano News, Carsten Dürer, Nov/Dez 2009