Booklet: (deutsch) ·
Einführung von Peter Ludwig · Biografien
"Inspiriert von Bossa Nova, Tango, Polka, Walzer und Jazzballaden entstand Trio-Musik, virtuos und sentimental, cool und au tour de minuit". Soweit aus der Presseankündigung zu dem Konzert, dessen Mitschnitt hier vorliegt.
Übermut tut selten gut, aber wenn, dann richtig und so darf man die lose verteilten, übermütig hingeworfenen Polkas oder Music-Hall-Prestos zu den Ausbruchsversuchen rechnen, mit denen offene Türen eingerannt werden. Geht dabei das eine oder andere Viertel verloren so entsteht dabei der gute alte Walzer, ohne den ein Kaffeehaus kein Kaffeehaus ist.
Dem Grundsatz folgend, daß es keine Zufälle gibt, frei übersetzt: daß das Entscheidende zur rechten Zeit zusammenkommt, einem vor die Füße fällt, begab es sich, daß Peter Ludwig im Laufe seines musikalischen Lebens auf Musiker traf, die ihm seelenverwandt waren, und so gründete sich gleichsam von selbst das Trio Tango à trois. Er schrieb seinen beiden Streichern die nötige Musik auf den Leib, die er immer von Streichern hören wollte und diese Musik war vollkommen identisch mit der, die die beiden seelenverwandten Streicher sozusagen bei ihm in Auftrag gegeben hatten.
Tangos von Peter Ludwig
Originalkompositionen für Violine, Violoncello und Klavier:
Cäsar der Hund
Tango Nuevo
Flockenballett
Paris
Tango obscur
Joshua
Samba
Tango c-Moll
Spannt die Bögen
Tango Triste
Itaparika
Chinawalzer
Nachts
Liber Tango (Bearbeitung nach Astor Piazolla)
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"… Die Spielfreude der Musiker überträgt sich ohne Umwege auf den Hörer. … Hier werden sich die musikalischen Bälle nur so zugespielt, dass einem ganz schwindelig wird. Das ist schon ziemlich großartig! … Die musikalische Energie von Tango à trois ist bestechend. Das Zusammenspiel der Musiker ist außergewöhnlich und steckt voller kreativer Ideen. Das macht Lust auf mehr von diesen Musikern." www.tangokultur.info, Jörg Buntenbach, Oktober 2006
"… Wer intelligentes und sentimentales Musizieren mag, der liegt hier vollkommen richtig. Gehobene Kaffeehausmusik, versehen mit dem interpretatorischen Schliff der spätneunziger Jahre unseres zuendegehenden Jahrtausends macht Lust und Laune auf mehr." Zeitschrift für Kunst & Literatur & Musik, 02/99
"[…] Kult-CDs […]" BR
"[…] abwechslungsreiches Programm, das auf unterschiedlichste Art Leidenschaften zelebriert…" komplette Kritik… www.klassik.com, Thomas Richter, 21.10.05