Markus Wolf ist erster Konzertmeister im Bayerischen Staatsorchester. Dort spielt er nicht nur die erste Geige – er spielt auch die beste: Es ist eine Stradivari aus dem Jahre 1722. Die BayernLB hat sie erworben und weil die Mäzene nicht darauf spielen können, haben sie das edle Stück Markus Wolf zur Verfügung gestellt. Seither verzaubert er sein Publikum mit seltenen Klängen – und macht aus einer wertvollen Geige wieder unbezahlbare Kunst.
Die Violinsonate von Hans Pfitzner gehört zu den am seltensten gespielten Werken ihrer Gattung. Auf der neuen CD von Markus Wolf und Julian Riem verbindet sie sich mit der ungleich bekannteren Sonate von Richard Strauss zu einem Einblick in die Münchner Musikwelt zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts und dem Ende des Kaiserreiches.
Man kann sicherlich Pfitzners Musik als retrospektiv verstehen, während die Sonate von Richard Strauss ihrer Zeit voraus war - die Parallelen zwischen beiden Werken sind aber unüberhörbar.
Auf dieser neuen Einspielung ist Markus Wolf erstmalig mit der "Vollrath-Stradivari" auf Tonträger zu hören.
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"[…] brillante Aufnahmetechnik… dicker Ton… intensiver Darstellungsstil […]" Glarean Magazin, Dr. Markus Gärtner, März 7, 2008
"[…] Wolf, Konzertmeister der Bayerischen Staatsoper, und Riem setzen die unterschiedlichen Klangwelten beider Werke überzeugend um. Die ausgezeichnete Technik vervollkommnet eine sehr empfehlenswerte Aufnahme." Partituren, CMS, März/April 2008
"[…] Wolf und Riem schaffen es, diesen Werken klangliche Größe, viel Atem und sinfonisches Gewicht zu geben. Eine CD, die historisch und musikalisch hochspannend gelungen ist." Crescendo, Felix von Freuden, Heft 01/2008
Vielgestaltige Eleganz
"[…] Markus Wolf, Konzertmeister im Bayerischen Staatsorchester, stellt sein souveränes Handwerk in den Dienst einer durchwegs gelungenen Wiedergabe. Sympathisch wirkt diese schlanke, durchwegs auf Polyphonie zielende Konzeption, auch wie die Partner ihre Dialoge führen, so dass sich alles zu einem großen Bogen formt. Viel Wärme atmet der langsame Satz, an dem sich ein mit feuriger Attacke hingelegtes Allegro anschließt. […] Da kann sich der hell leuchtende Klang der Stradivari von Markus Wolf trefflich entfalten. Julian Riem sorgt für eine geschmackvoll phrasierte, subtil austarierte Begleitung. Vielgestaltig, elegant, kultiviert - so erscheint diese Interpretation. Für Kammermusikfreunde eine willkommene Begegnung. Aufnahmetechnisch bleiben keine Wünsche offen." komplette Kritik… www.klassik.com, Prof. Egon Bezold, 17.01.2008