Die Partnerschaft von Saxophon und Harfe ist ungewöhnlich und deshalb der Erklärung bedürftig. Gerade das Ungewohnte macht aber zugleich ihren Reiz aus. Das Gewohnte, wie es im vorliegenden Fall die Partnerschaft der Harfe mit der Flöte darstellte, bedarf keiner Erklärungen. Gerade deshalb sieht sich aber das Übliche dem Verdacht der Langeweile ausgesetzt und gilt als uninteressant. Das Duo, das Harfe und Saxophon bilden, gleicht zwei Menschen, die sich von dem sehr großen Altersunterschied, der zwischen ihnen besteht, nicht haben schrecken lassen, eine Ehe einzugehen. Die hier wiedergegebenen Kompositionen sind deshalb Artefakte zweiter Potenz. Ursprünglich für andere Besetzungen erdacht, wurden sie nachträglich für eine Besetzung arrangiert, für die sie, wie die weiteren Darlegungen ergeben werden, durchaus hätten geschrieben sein können.
Titelliste:
Camille Saint-Saëns
The swan
Romance op.36
Erik Satie
Gymnopédie I
Claude Debussy
Reverie
Le petit berger
Gabriel Fauré
Berceuse op.16
Marc Berthomieu
Cinq Nuances
Jacques Ibert
Entr'acte
Marcel Tournier
Deux Preludes Romantiques
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