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Bestellnummer B 108 029
Bach, Hindemith, Zimmermann: Violinsonaten
 
 
Cover Rebekka Hartmann

CD

Preis EUR 15,50
*



Download erhältlich:

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Als hochauflösender bzw. Mehrkanal-/Surround-Download erhältlich bei
hd-klassik.com

hdk link
Rebekka Hartmann spielt

Johann Sebastian Bach
Partita II in d-moll, BWV 1004

Paul Hindemith
Sonate für Violine solo op. 11/6, 1917/18

Bernd Alois Zimmermann
Sonate für Violine solo (1951)
Aufgenommen in den
FARAO Studios, 2006

Booklet:
(deutsch, englisch)
· Werktext
· Biografie
Noch ist die junge Geigerin Rebekka Hartmann ein Geheimtipp. Doch hat sie alle Attribute für eine vielversprechende Karriere: Ausstrahlungskraft, Persönlichkeit, ausgezeichnete Virtuosität und tiefe Musikalität. Rebekka Hartmann lacht und weint auf ihrer Stradivari, spürt den musikalischen Stimmungen der Werke in einer modernen Interpretation nach und rundet das Bild mit einer brillanten und perfekten Technik ab.

Rebekka Hartmann spielt auf einer Antonio Stradivari (1703) von der Deutschen Stiftung Musikleben.
 
     
 
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Pressestimmen
 
"Diese Kombination besitzt Seltenheitswert: Die Geigerin Rebekka Hartmann, erst 25 Jahre alt und schon eine führende Interpretin auf den vier Saiten, spielte Johann Sebastian Bachs Partita d-Moll BWV 1004, Paul Hindemiths Sonate für Violine solo op. 11 Nr. 6 (1917/18) und Bernd Alois Zimmermanns Solo-Sonate von 1951 ein – Musik der Trauer, des Todes und des Trostes. Die Solistin, Schülerin von Gottfried Schneider, Meisterkurs-Teilnehmerin u.a. bei Wolfgang Marschner und Valery Oistrach, trifft den entsprechenden Ton. Mal melancholisch, mal verstörend, dann wieder aufmunternd oder ermutigend – Musik als Seelenkosmos, verschattet und zugleich erhellend.
Die Geige wird zum Instrument für Lieder ohne Worte: ein instrumentaler Gesang des Schmerzes, des Leidens und der Herzensangelegenheit. Diese Facetten können daher auch tröstend beruhigen. Die Münchnerin setzt die Geige als sensibel ausgehörten Klangkosmos ein. Technische Probleme? Nichts davon zu hören, weder bei Bachs Rasanz noch bei Zimmermanns Unruhe-Stück.
Wie und in welcher Situation entstanden diese drei ausgewählten Kompositionen? Bach schrieb die Partita 1720, kurz nach dem Tod seiner ersten Frau. Vor allem die Chaconne gilt heute für die Musikwissenschaft als musikalisches Tombeau für Maria Barbara Bach – trotz oder gerade wegen des tänzerischen Charakters. Bachs Totentanz – eine heftige, dennoch kontrollierte Lebensäußerung zum unerbittlichen Menschenende. Paul Hindemiths op. 11 Nr. 6, in Kriegszeiten entstanden, zielt auf Bach und dessen tonale Sphäre. Barocke Elemente sind ebenso zu vernehmen wie Atonalität im Finale. Reaktion auf die Toten des Ersten Weltkriegs? Zimmermann schließlich war ein Bach-Bekenner. Das berühmte B-A-C-H baut er als Tonzitat ein – wie von fern weht diese Folge in das zeitgenössische, zeitbezogene Solo hinein: ein Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Morgen, zwischen Tod und Hoffnung. Wer denkt, das Ganze sei bei dieser emotionalen Lage erdrückend oder depressiv, der sieht sich angenehm enttäuscht. Die Geige funkelt. Allen dunklen Parametern zum Trotz."
Das Orchester, Jörg Loskill, 03/2007

"… Diese Exegese von Rebekka Hartmann ist durchgehend differenziert, klangschön, intonationssicher und durchsichtig geraten. Man darf auf weitere Auslegungen dieser Geigerin gespannt sein."
Freiburger Universitätsblätter, Günter Schnitzler, 12/06

"… Rebekka Hartmanns Virtuosität in den schnellen Variationen ist beachtlich, ihr Spiel klangschön und sauber intoniert […]"
www.klassik-heute.de, Michael B. Weiß, 20.11.06

"Wohl zu keiner zeit ist die musik von Johann Sebastian Bach so intensiv und vielfältig gepflegt worden wie in der unseren. Im 20. jahrhundert avancierte Bach gar zu einem klassiker par excellence. Die interpreten erkannten die tiefen dimensionen und die feinen facetten seiner musik, ausgewogen in form und inhalt. Und jeder künstler von rang trug sein scherflein zur offenbarung dieses phänomens bei. Mit Rebekka Hartmann tritt eine vielversprechende violinistin ins rampenlicht, die sich mit einem durchaus als unkonventionell zu bezeichnendem repertoire auf dieser CD präsentiert. Mit ihrer perfekten violinkultur geht sie neue wege zur entschlüsselung der werke des barockmeisters. Der tod von Bachs erster lebensgefährtin wird zum neuen interpretationsansatz der violinpartita BWV 1004. Die sehr überzeugend aufgespielten ersten vier tanzsätze finden ihren abschließenden höhepunkt in der als totentanz interpretierten Chaconne, die – so die interpretin – "den Musiker und seine Zuhörer durch ein ganzes Kaleidoskop von Emotionen, zu einem Rückblick über die Stationen von Bachs Leben mit seiner Frau" führen. Diesen vorsatz führt Hartmann überzeugend aus mit einer fulminanten technik, aber sehr sensibel gesteuert. Anschließend überrascht es kaum noch, dass ein weiterer klassiker des 20. jahrhunderts, Paul Hindemith und seine sonate für violine solo op. 11, Nr. 6 passagenweise anklänge an Bachs klangwelt herstellt. Aber schon der zweite satz offenbart seinen ausbruch "aus konservativer Schulung in eine neue Freiheit." Es sind traumhafte abschnitte von einem klassiker der moderne, die Hartmann hier zum leben erweckt und damit begehr nach weiteren neuigkeiten schürt. Die sonate für violine solo (1951) von Bernd Alois Zimmermann hat zwar kaum noch remineszenzen an Bach, aber das überzeitliche, die präsenz von vergangenheit und zukunft, lässt sich bei dieser interpretation vom hörer gut nachvollziehen. Ein klug gewähltes und anspruchsvoll ausgeführtes programm, mit dem die interpretin Rebekka Hartmann eine goldene visitenkarte abgibt."
Interpretation * * * * *
Fertigung/Aufnahmequalität * * * * * (5 von 5)
KULIMU, Zeitschrift für Kunst & Literatur & Musik, Juli, 32. Jg. 2006, Heft Nr. 2

"Rebekka Hartmann spielt Sonaten für Violine solo (FARAO classics) Für junge Geiger liegt die Latte momentan extrem hoch. Umso imponierender diese tönende Visitenkarte: Bachs Barock – ohne nervtötendes Legato – strahlt fort, über Hindemiths Klassizismus bis in die Zwölftonwelt des jungen Bernd Alois Zimmermann. Ein verheißungsvolles Debüt."
KulturSPIEGEL Heft 12, Dezember 2006, Johannes Saltzwedel

"[…] eine wirklich bemerkenswerte CD mit einem klug gewählten und disponierten Programm […] Bald, schon nach den ersten Takten der flüssig und beseelt gespielten ‚Allemande' wird klar, dass hier eine wirkliche Meisterin musiziert. Schlank und federnd ist der Tonfall, mitreißend gestisch und zugleich intim die Phrasierungskunst. […] sie versteht es, die unversiegbare universelle Kraft und Menschlichkeit der Bachschen Musik aus modernem Geist sinnfällig zu machen. […] Schön, dass dieses lange nur als Fragment bekannte Werk (Hindemith) nun in solch einer beispielhaften Aufnahme vorliegt. Auch die Einspielung der Solosonate Bernd Alois Zimmermann setzt Maßstäbe…"
BR, Bayern 4 Klassik, Helmut Rohm, 20.10.06

"Rebekka Hartmann ist eine der begabtesten jungen Geigerinnen, die mir in letzter Zeit begegnet sind. Sie hat alle Voraussetzungen für eine vielversprechende Solistenkarriere: ausgezeichnete Virtuosität, tiefe Musikalität, Persönlichkeit und starke Ausstrahlungskraft. … Eine ungeheure Virtuosität und ein sicheres Stilempfinden zeichnen die junge Geigerin aus. … Hartmanns Bach Partita strahlt eine tiefe Ruhe aus und entbehrt der Hektik die man von Geigern wie Christian Tetzlaff gewohnt ist. […] in der Sonate für Solovioline von Hindemith kann Hartmann abermals ihre Sensibilität für barocke Tonsprache, wie auch ihr technisches Geschick in Doppelgriffpassagen unter Beweis stellen. […]." komplette Kritik…
www.klassik.com, Rebecca Vogels, 05.11.06