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Bestellnummer B 108 021
W. A. Mozart: Klaviersonaten Vol. 1-5, Gitti Pirner
 
 
Cover Mozart Klaviersonaten Vol. 1-5

Gesamtediton
5CD-Box im Schuber

Preis EUR 35,00
*




Hörproben und Links für digitalen Download finden Sie bei den Einzelausgaben!

Vol. 1
/ Vol. 2 / Vol. 3
Vol. 4 und 5
Gitti Pirner, Klavier
Aufgenommen in den
FARAO Studios, 1996, 1999

Booklet:
(deutsch, englisch)
· Werktexte
· Biografie
Als ich im Kindesalter Mozarts Sonaten spielte, tat ich das ganz unbefangen und mit großer Freude (nur in den langsamen Sätzen war die Freude nicht so groß!).
Ich konnte durch sie auf dem Klavier alles ausdrücken, was mich bewegte: Fröhlichkeit, Übermut, Zorn, Trauer - ich fand es in Mozarts Werken aufs Natürlichste und Unmittelbarste in Musik gefaßt.
Mit zunehmenden Alter und sich erweiterndem Repertoire erkannte ich, daß nicht nur meine kleine Welt, sondern das ganze Spektrum menschlicher Empfindungen sich in Mozarts Musik wiederfindet. Mit einem Minimum an "Worten" wird alles gesagt.
Und dies ist und bleibt der Reiz und die Herausforderung für mich, mit allen technischen und klanglichen Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen, diesen wirklich aufs Wesentliche beschränkten Notentext umzusetzen.
So begleiten mich diese Sonaten durch mein ganzes musikalisches Leben - und ich bin froh und dankbar, daß es sie gibt.
Gitti Pirner
 
     
 
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Pressestimmen
 
Gitti Pirners warmherziger Mozart

Mozarts 18 Klaviersonaten umfassen den ganzen musikalischen Kosmos des reifenden und reifen Meisters der Jahre 1774 bis 1789. Die Münchner Pianistin und Klavier-Professorin Gitti Pirner hat jetzt bei FARAO classics eine 5 CDs umfassende Gesamteinspielung abgeschlossen.

Mozarts Klaviersonaten sind wohl die bekanntesten Klavierwerke überhaupt: Jeder Klavierschüler stößt nach wenigen Jahren auf die sogenannte "Sonata facile", C-Dur KV 545 (und damit schneller als erwartet an die Grenzen seiner Fähigkeiten), fast jeder "träumt" von der A-Dur Sonate KV 331 mit dem "alla turca"-Alegretto-Schluss-Satz, und wer es weit bringen will, versucht den Berg der c-moll-Fantasie und der von Mozart selbst für den Druck damit verbundenen c-moll-Sonate KV 475 beziehungsweise 457 zu erklimmen.
Lassen wir es dabei bewenden, dass jeder, der sich halbwegs ernsthaft um das Klavierspiel bemüht hat, seine eigenen lust- und leidvollen Erfahrungen mit Mozarts Sonaten gemacht hat und sich an Gitti Pirners warmherziger und uneitler Interpretation erfreuen und - informieren kann. Weil man nämlich erfährt, wie der Notentext heißt.
Das bedeutet, dass die Pianistin, die fast druchgängig moderate Tempi wählt (und damit die Gefahr des überdreht Spielerischen und einer substanzeinbüßenden Virtuosität bannt) sich etwa im Andante cantabile KV 330 all die Zeit nimmt, die man sonst vermisst; und hier auch gelegentlich die winzigen agogischen Sekundenbruchteile Atem einschiebt, die etwa der hochgelobte Newcomer Michael Endres bei Arte Nova zum durchgängigen Stilprinzip erklärt.
Grundsätzlich spielt Gitti Pirner die Läufe der schnellen Sätze nicht "schwerelos", wozu auch Mozarts frühes Klavier nicht fähig war, sondern klar artikuliert mit jener Spur irdischer Vertrautheit, bei der die Struktur der Komposition überschaubar bleibt; dabei bevorzugt mit vollem Ton bei klarer Farbentfaltung, zumal ihrer famosen linken Hand. Wie bei den Tempi, setzt die Pianistin auch in den dynamischen Gegensätzen auf Maß, scheut Extreme: Mozart als Vollender der Klassik.
Die Einspielung der frühen Mozart-Sonaten kam in diesem Jahr zum Abschluß der Gesamteinspielung heraus. Die späten Wiener Sonaten haben als erste von fünf CDs schon vor ein paar Jahren den Auftakt gemacht und beweisen mit einsehbarer, disziplinierter Interpretation, dass sie all das nicht zuviel haben, was ihnen Glenn Gould an Überladenheit nachgesagt hat.
Gitti Pirner steht in der herzlichen Mozarttradition einer Clara Haskil oder Ingrid Häbler - fast scheint es, dass Frauen die Mozartsche Klaviersprache in werknäherer Bescheidenheit tiefer verstehen als Männer, die sich gerne selbst ins Gespräch bringen. Die neue Einspielung jedenfalls, die selten auftrumpft und der Homogenität, nicht der Suche nach Brüchen verpflichtet ist, atmet viel von dem Mozart, den wir alle lieben.
Wolfgang Johannes Müller, Bayernkurier