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Bestellnummer B 108 075
Kent Nagano: Bruckner "VIII. Symphonie"
 
 
Kent Nagano: Bruckner "VIII. Symphonie"

Doppel-CD

Preis EUR 16,50
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Anton Bruckner:
VIII. Symphonie in c-Moll, WAB 108 – Urfassung von 1887

Bayerisches Staatsorchester

Kent Nagano
Aufgenommen in den Farao Studios München, 2009

Booklet:
(deutsch, englisch)
· Werktext
· Orchestergeschichte
Struktur, Klarheit, Emotion

In seiner siebenjährigen Tätigkeit als Generalmusikdirektor hat Kent Nagano eine eigene Note in das Kaleidoskop der Klanggeschichte des Bayerischen Staatsorchesters eingebracht: Seine intellektuelle Klarheit und hohe Genauigkeit im Umgang mit musikalischer Struktur und Textur hat sich mit dem sehr emotional geprägten Zugriff des Orchesters zu einer neuen Mischung verbunden.

Kent Naganos Augenmerk lag in seiner Amtszeit immer auf dem Spannungsfeld zwischen der langen Tradition des Orchesters und ihrer Weiterführung in die Zukunft. Daher ist es konsequent, dass er sich für die Urfassung von Bruckners Achter entschieden hat. Die technisch höchst anspruchsvolle und im Zusammenspiel schwierige Version unterscheidet sich eklatant von der üblicherweise gespielten über zwanzig Minuten kürzeren Zweitfassung. Sie ist musikalisch viel schroffer und trifft insgesamt eine völlig andere, ihrer Zeit vorauseilende Gesamtaussage.

Anton Bruckners Vorliebe für lange Tremolo-Passagen, lange Linien und eine dunkle, dichte Klangfarbe ist inspiriert von der Musik Richard Wagners, für den der Komponist zeitlebens voller Bewunderung war. Für das Bayerische Staatsorchester war und ist die Beschäftigung mit der Musik Wagners stets zu eigen, die Architektonik der monumentalen Werke hat in Kent Nagano einen kundigen und klugen Gestalter gefunden.

Die vorliegende Neueinspielung stellt eine exemplarische Aufnahme und ein starkes Argument für die Urfassung dieser Symphonie dar.


Zur Dokumentation von Kent Naganos Arbeit mit dem Bayerischen Staatsorchester veröffentlicht FARAO classics zeitgleich auch eine Sammel-Box mit den Symphonien IV, VII und VIII.
 
     
 
Alle Preise inklusive MwSt *zzgl. Versandkosten EUR 3,90 (weltweit), versandkostenfrei ab EUR 30,00 (weltweit)


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Pressestimmen
 
"Nie war Kent Nagano besser…"
Abendzeitung, Robert Braunmüller, 16.07.13

"[…] ein schönes Andenken […]. Das Staatsorchester stellt seine technische Makellosigkeit zur Schau, vor allem der Blechsatz begeistert. Und, typisch Opernorchester, die Musiker reagieren flexibel und unmittelbar auf Naganos detaillierten Gestaltungswillen, auf seine vielen Phrasen und Kommata, auf seine melodischen Bögen. … Nagano hängt einem weichen, fast lyrischen Klangideal an. Mehr Kontemplation als Spektakel. …"
Die Welt, Lucas Wiegelmann, 10.07.13

"… Was er an zartesten Regungen, aus sensibelster, mikroskopisch geweiteter Detailanalyse heraus Musik werden lässt, was er da, wo geschichtet werden muss - qua Partitur -, architektonisch in Spannung versetzt, das sucht seinesgleichen. Und findet nicht dergleichen. Seine analytische Detailarbeit und die strukturelle Klarheit haben dem Orchester ein neues Kapitel eingeschrieben in seinem opulenten Geschichtsbuch. … Zumal in den Urfassungen der Vierten und der Achten. Das ist Arbeit, die sich lohnt. Das kostet Zeit. Das ist aber und allemal ein Investment, dessen Rendite Erkenntnisgewinn garantiert."
nmz online, Wolf Loeckle, 22.07.13

"… Ein beeindruckendes Plädoyer…"
APPLAUS, kh, 11-2013

„Absolute Präzision, beeindruckende Transparenz und auf Monumentalität ausgerichtete Tempi [...] Ein spannungsreiches Hörerlebnis!“ komplette Kritik ...
klassik.com, Anne Zehrt, 25.02.16

"… Naganos strukturklar analytischer Blick und seine unsentimentale Haltung ergeben eine geistgesättigte Bruckner-Exegese ohne jedes dramatische Schwitzen. Behutsam entsteht die ungeheure Sogkraft der himmlischen Längen und der gewaltigen Steigerungszüge, die das Bayerische Staatsorchester mit der warmen Grundierung seiner hohen Klangkultur in konzentrierter Opulenz ausmusiziert." (4* von 5)
concerti, PK, 10/2013

"…In Sachen Monumentalität, Klangschönheit und Zusammenspiel bleiben kaum Wünsche offen. …"
komplette Kritik…
klassik.com, Aron Sayed, 07.10.13
 
"… Die sieben Jahre mit Nagano haben zweifellos dem Orchester sehr gut getan: Es vermag nun opernhafte Emotionalität mit analytischer Strenge zu synthetisieren und hat damit eine ungeheure Bandbreite der Ausdrucksvaleurs zur Verfügung – vielleicht werden die Kritiker Naganos dem Dirigenten bald hinterher weinen – diese Bruckner-Aufnahmen könnten dazu ein Startsignal sein."
Freiburger Universitätsblätter, Günter Schnitzler, Dezember 2013