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Bestellnummer B 108 030
Georg Friedrich Händel: Ariodante
 
 
Cover Ariodante

3CD-Box im Schuber

Preis EUR 39,50




Download erhältlich:

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König v. Schottland: Umberto Chiummo
Ginevra: Joan Rodgers
Ariodante: Ann Murray
Lurcanio: Paul Nilon
Polinesso: Christopher Robson
Dalinda: Julie Kaufmann
Odoardo: James Anderson

Bayerisches Staatsorchester

Dirigent: Ivor Bolton
Liveaufnahme aus dem Münchner Nationaltheater, 2000

Booklet:
(deutsch, englisch, französisch)
· Vorwort von D. Alden
·
Handlung
· Libretto (deutsch, englisch, französisch, italienisch)
Im ersten Akt sehen wir einen hellen Tag in Arkadien, im zweiten stürzen wir in die finsterste Nacht, um dann im dritten Akt an einem neuen, schrecklichen Tag zu erwachen, an dem die Menschen miteinander streiten und kämpfen. Man fühlt, daß am Ende der ganze Hof um Jahrhunderte gealtert ist, zurückgeworfen in eine mittelalterliche schmutzige Welt des Kampfes. Händels Musik begleitet diese Fahrt. Nach dem von Spielen, Liebelei und Scherzen geprägten ersten Akt wechselt sie in die tiefste romantische Angst und schließlich in eine höfische Ritterwelt der Vergangenheit. Mich fasziniert an Händels Ariodante die schöne, klare Struktur des Stücks. - David Alden

Komponiert 1735 und hochmodern: eine Gesellschaft ohne Werte, exaltiert, oberflächlich, egoistisch. In solcher Gesellschaft hat es die Liebe schwer. Das müssen auch Ariodante und Ginevra erfahren, nachdem der machthungrige Polinesso gegen sie intrigiert hat. Diese Produktion machen alle Beteiligten zum Nonplusultra dessen, wofür eine Händel-Oper heute steht: Pure Schönheit - grausame Wahrheit.
 
     
 
Alle Preise inklusive MwSt *zzgl. Versandkosten EUR 3,90 (weltweit), versandkostenfrei ab EUR 30,00 (weltweit)


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Pressestimmen
 
"[…] können Operträume schöner sein?"
The Art of Culture, Marcel H. Swoboda, April 2008

Opern-Magie auch ohne Bilder

"Für Opernproduktionen mit einer grandiosen szenischen Umsetzung ist das der Härtetest: Funktionieren sie auch ohne Optik? Teilt sich ihre Magie auch ohne die bilderwelt, den Erfindungsreichtum des Regisseurs und die Präsenz der Sänger mit?
Kein Problem im Falle des Münchner 'Ariodante'. Der CD-Mitschnitt, quasi der "Soundtrack" aus der Aufführungsserie im Januar 2000, ist ein Glücksfall fürs Händel-Repertoire. Zumal auch die Tontechniker die Live-Atmosphäre eingefangen und eine nahezu perfekte Balance zwischen Bühne und Graben hergestellt haben. … Fast mühelos können sich Dirigent Ivor Bolton und das Staatsorchester neben britischen Edel-Ensembles behaupten. Bolton, kein Freund der ruppig-kantigen Akzentuierung und vordergründiger Brillanz, bevorzugt einen sehr federnden Klang. Vitalität verbindet sich hier mit einer weichen, swingenden Phrasierung. Und davon profitieren vor allem die Sänger: Sie werden nicht in das Korsett einer stählernen Agogik gezwängt, sondern können sich und ihre Stimmen frei entfalten. Interessant dabei ist, und dies kommt auf der CD noch stärker heraus, dass im Nationaltheater für heutige Barock-Ideale eher untypische Solisten zu hören waren. Ann Murray (Ariodante), Joan Rodgers (Ginevra), auch Christopher Robson (Polinesso) verfügen zwar über geläufige, aber groß dimensionierte Stimmen. Das bringt einen Zugewinn an Dramatik und Spannung – und den Hörer ins Grübeln: Sollte also die blutarme Eleganz anderer Kollegen doch nicht zu Händels praller Opernwelt passen?"
Münchner Merkur, Markus Thiel, 09./10.09.00

"[…] blendend gelungen. […] ein äußerst vitales Händel-Erlebnis."
Salzburger Nachrichten, mo, Pfingsten 2001

"[…] mehr als nur eine preiswerte Alternative".
Bayernkurier, Wolf-Dieter Peter, 23.02.01

"München Festspiele für die Zeit danach Rechtzeitig zur 'Ariodante'-Aufführung am 15. und 18.7.2000 im Nationaltheater ist auch der Live-Mitschnitt von der Premiere im Januar auf CD zu haben. Ist’s Wahrheit, ist’s Täuschung? Manches klingt jetzt viel besser. Auch die Tempi von Ivor Bolton haben Pfiff, Drive und eine andere Qualität von Einfühlsamkeit. Die Reibungs-Verluste einer szenischen Aufführung gibt’s eben nicht. Und trotzdem ist das Eine ohne das Andere auch wieder nicht ganz die Oper. Aber man kann ja beides haben!"
Abendzeitung, Marianne Reissinger

Händel, die Dritte
"Hierzulande würde man sie sich an großen Häusern wünschen, für den Briten Ivor Bolton ist sie selbstverständlich: die Pflege alter Musik. Nach "Xerxes" und "Guilio Caesar" hat er heuer an der Bayerischen Staatsoper mit einem weiteren Wurf von Meister Georg Friedrich Händel triumphiert: "Ariodante" das Liebes- und Intrigenspiel am schottischen Hof, geriet seinem erstklassigen Ensemble (u.a. Ann Murray, Joan Rodgers) vorbildlich. Das Dokument dieses Theatererfolges aus München kann aber die Probleme von Live-Aufnahmen nicht ganz kaschieren."
Kleine Zeitung, TSC